Geo-Informationen nachrüsten

Jedes Smartphone kann es, das Speichern von sogen. Geo-Informationen zu den einzelnen Fotos.
Nur die digitale Spiegelreflex-Kamera tut sich schwer damit, meist ist ein GPS-Modul nur ganz teuren Profi-Kameras vorbehalten.

Im folgenden Artikel stelle ich euch 2 Methoden vor, um dieses reizvolle Feature nachrüsten zu können.

Bei den sogen. Geo-Informationen handelt es sich um geographische Koordinaten, die zusätzlich zu Angaben zu Verschlusszeit, Blende, Entfernung und so weiter in den Exif-Daten der Fotos abgespeichert werden. Diese zusätzlichen Informationen erleichtern später das Nachvollziehen zum Beispiel einer Urlaubsreise. Dieser „Luxus“ ist jedoch leider Smartphones oder sehr teuren Profikameras vorbehalten.

Es gibt jedoch 2 Methoden, dies bei DSLRs (oder Kompaktkameras), die kein GPS-Modul besitzen, quasi „nachzurüsten“:

  • Einen sogen. Photo GPS-Tracker für den Blitzschuh (sehr teuer in der Anschaffung)
  • Einen Software-Tracker fürs Smartphone

Der Photo GPS-Tracker hat sich, wohl auch aufgrund des doch recht hohen Anschaffungspreises, nie wirklich durchgesetzt. Die zweite Möglichkeit ist zwar wesentlich kostengünstiger, dafür ist das Handling sehr umständlich: Vor der Nutzung müssen die Uhr des Smartphones und die Uhr der Kamera mit einander synchronisiert werden, damit später die Geodaten korrekt den Fotos zugeordnet werden können. Nach Abschluss der Tour muss der vom Software-Tracker gelieferte Datensatz auf einen externen Server geladen werden, der daraus für externe Software, die mit Geodaten umgehen können, nutzbare Datensätze generiert.

Ich persönlich notiere mir in einem Notizbuch die wichtigsten Ortsangaben und trage sie später beim Hochladen der Bilder bei Facebook, Google+, Tumblr und Co per Hand nach.

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